Haflinger original Farbtöne

Plaudereien rund um den Haflinger

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eniac
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Re: Haflinger original Farbtöne

Beitrag von eniac »

Das mit dem Kieselgrau hab ich auch schon probiert. Für Ausbesserungen passt das nicht. Denke da wirst du um das Einscannen der Farbe nicht umhin kommen…
Grüße

derStefan
doccolor
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Re: Haflinger original Farbtöne

Beitrag von doccolor »

Das war nur ein Anhaltspunkt mit dem RAL Ton (eine RAL Karte hat eher jemand zur Hand). Mir gehts darum WELCHER Ton das von der Liste ist.

Vielleicht wäre das auch noch eine Alternative, ein Bild vom Originallack mit einem RAL Ton zu machen, damit man den Unterschied der verschiedenen Rot, Beige usw. Töne kennt und besser zuordnen kann.

Ich mische die Farben (ohne Scanner) per Hand passend nach. Drum brauche ich da die Info, um welchen Ton es sich in der aufgeführten Farbliste handelt. Dann kann ich das archivieren.


so habe ich auch mit KTM, Puch und Lohner angefangen, weil da kaum was von den richtigen Farbnamen bekannt ist

ist schwierig ein reeles Bild hinzubekommen, aber den Ton habe ich gut hingebracht:Bild[/img]
Zuletzt geändert von doccolor am 30. Sep 2026, 10:27, insgesamt 3-mal geändert.
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eniac
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Re: Haflinger original Farbtöne

Beitrag von eniac »

Wenn du die Liste von SDP Crack meinst würde ich auf
Beige 227,
tippen.

Wenn du da was zusammenrührst, wäre ich an einer Probe interssiert. In der Lackerierei hier bei mir geht das mittels einscannen und nach mischen.
Kostenpunkt 150€ für das Scannen und einen Eimer von der fertig gemischten Farbe ( Menge weiß ich nicht mehr).
Grüße

derStefan
doccolor
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Re: Haflinger original Farbtöne

Beitrag von doccolor »

Scannen:

Ich erkläre das mal so: Wenn im Scannerprogramm KEIN Orange wäre, würde der Scanner bei einem Orange den am best passensten Rot- oder Gelbton ausspucken. Er kann nur die Farben/Rezepturen rausgeben, die eingespeist wurden. Dadurch entsteht das Problem mit den ganzen alten Farben, die es in der heutigen Zeit nicht mehr gibt.

Wir hatten den momentan besten Scanner vor Ort, der ein Rezept von "ihm" selbst erstellten Ton ausspuckten sollte. Völlig andere Mischlacke kamen raus. Danach wurde der Laser anders eingestellt und wieder eine andere Rezeptur. Ergo: Taugt nichts, um 3000€ zu investieren.

UND: Der Scanner funktioniert nur auf einer glatten, ebenen und polierten Fläche, wenn der Laser im exakten Winkel auf die Fläche trifft. Ein guter Lackierer bekommt Abweichungen halbwegs durch Beilackieren am Kfz. hin, aber zur Bestimmung von alten Farben ist der nicht geeignet.
exilfranke
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Re: Haflinger original Farbtöne

Beitrag von exilfranke »

150€ für Messgerät draufhalten und die Software im Datensatz des Heratellera suchen lassen? Hast Du Worte....

Bei Prosol gibt es 2K Autolackdosen nach Muster mit Messgerät gemischt. Ha nich mit dem Landy damals gemacht, und sie haben mir ein rezept aus der Datenbank gesucht, das am nähesten dean war. (Irgendein oller Amitruck war das. Der Lack war passend genug. und das sage ich als Drucker bei einem Taxibeige (da sieht man die Flöhe husten.)

Probiert es ruhig mal beim Malergrossisten...

Beim Abschleifen drauf achten, die Farbe der Grundierung herauszufinden, dann den Lack wieder so aufbauen.

(Ausserdem ist das ein Spektralfotometer, kein 'scanner'. Und schon gar kein Laser. Es wird vollspektrum Licht draufgeschoben, und dann das reflektierte Licht eingefangen und das Spektrum vermessen. Dabei sendet man das Licht ringförmig aus 45grad, und man empfängt genau senkrecht. So blendet man die Totalreflektion der Beleuchtung aus und erfasst nur die Farbe des Lacks.

Dann kann die Software, wenn sie die Spektren der Einzelpigmente kennt, Rezeptvorschläge errechnen. Je mehr verschiedene Pigmentkonzentrate drin sind, desto näher kommt man dran, bzw dewto mehr Rezepte bekommt man vorgeschlagen

In der Regel bekommt man diese Pigmentkalibrationsdatensätze vom Farbhersteller mit der Softwarelizenz beigestellt?

Ee führen oft viele Wege nach Rom, allerdings weniger bei kräfrigen, gesättigten Farben. Und ja, einige Pigmente sind halt heute nicht mehr erlaubt.

Im Zweifel redet man da, damals beim Prosol habe ich eine Probedose bezahlt, ca. 15€. Der Kollega hat dann sogar mal eine probe gesprüht (ohne den härter aktiviert), und das war direkt gut, dann hab ich mir die 3 Dosen mischen lassen.

Je nachdem, wieviel Lack man kauft, sollte das mittlerweile im Service drin sein. Beim bundesweiten Grosshandel sind dann noch Rezepte in der Datenbank, die der Lackhersteller mit den Automarken abgestimmt hat. Das Messgerät ist teuer, und noch teurer ait die automatische Dosiermaschine. Letztere braucht der Lackierer nicht unbedingt, eine Präzisionswaage langt. Für die Softwarelizenz müssre es eine Motivation geben, dass der Lackhersteller da mit der Softwarefirma was tut....Die 150€ die der Lackierer verlangt, sind daher happig, finde ich. Wenn man nur 100ml Lack kauft, meinetwegen. Wenn man Lack für 1000€ abnimmt, dann sollte das drin sein finde ich.

Für Effektlacke, Metallic/Pearlescent/Fluorescent geht das alles nicht mit der Software/ Messerei.

Oder man macht sas mit Erfahrung und Auge, wie der Doc. Dann kann man auch direkt den Untergrund mit einbeziehen. Drum sind farbkaeten auf papier auch nix, und gedruckte farbkarten erst recht. ganz und gar daneben.

Und wenn beilackiert wird, bringt die alte Nummer nur einen Startpunkt für Doc's Arbeit, weil der individuelle Veewitterungsgread ja nichr berücksichtigt ist. Nur das echte Blechteil zählt als Referenz.
Zuletzt geändert von exilfranke am 30. Sep 2026, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
exilfranke
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Re: Haflinger original Farbtöne

Beitrag von exilfranke »

Nachtrag: Ein pures Chromgelb wirst Du heure nicht mehr hinkriegen, weil das Chromgelb wegen giftig verboten ist. Alle andren Gelbs sehen halt anders aus. Und sa man durch zusammenschütten dilen Farbeindruck nur unreiner machen kann, geht es halt nicht.

Einen Grauton mit etwas Gelb zu brechen/abzutönen, das kriegt man dann ggf. auch mit aktuell erlaubten Gelbpigmenten statt einem damals erhältlichen Chromgelb gut hin.

Vorsicht bei LED Beleucbtung, ebenso bei Leuchtstofflampen. Besser indirektes (Sonnen-)Tageslicht benutzen.
doccolor
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Re: Haflinger original Farbtöne

Beitrag von doccolor »

Da hast in gewisser Weise recht....Drum waren früher Gelb und Orangetöne die beständigsten, weil die Chromat und Blei enthielten. Man kennt das frühere orange Bleimenning, das man sogar als Grundierung stehen lassen konnte.
Bestimmte Weinrottöne sind heute nicht mehr exakt nachstellbar, weil die Bleipigmente fehlen, weil verboten. Gelb geht noch relativ gut zu nachstellen (abgesehen von der Haltbarkeit). Drum heisst auch RAL 1021 jetzt Rapsgelb, früher Kadmiumgelb (weil giftig).
Einige kräftige Gelb, Orange und Rottöne sind nur als 2 Schicht (plus Klarlack) machbar, weil die Pigmente nicht UV beständig sind.
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